ICH SEHE DICH.
NICHT NUR DAS, WAS DU VON DIR ZEIGST.
Wir alle haben ein Bild von uns selbst. Davon, wie wir wirken, wie wir sprechen und wie wir anderen begegnen. Was uns wichtig ist und was uns ausmacht.
Und trotzdem gibt es Seiten an uns, die wir selbst kaum wahrnehmen. Ein Blick. Eine kleine Bewegung. Die Art, wie wir etwas sagen. Wie wir reagieren, wenn wir uns sicher fühlen – oder wenn wir es gerade nicht tun.
Genau da schaue ich hin.
Nicht, um Dich zu bewerten. Und auch nicht, um aus Dir jemand anderen zu machen. Sondern um gemeinsam mit Dir zu entdecken,
was andere längst sehen – und Du vielleicht noch nicht.
MANCHMAL LIEGT DIE ANTWORT LÄNGST VOR DIR.
Du kannst sie nur noch nicht sehen.
Ich höre Menschen sehr genau zu. Nicht nur dem, was sie sagen. Ich achte auf Körpersprache, Mimik und Gestik. Auf ein kurzes Zögern. Auf einen Satz, der nicht zu dem passt, was ich gerade sehe. Und manchmal auf das, was gar nicht gesagt wird.
Ich frage nach, gebe Dir ehrliches Feedback und sage Dir auch, wenn ich etwas anders wahrnehme als Du.
Nicht, weil ich besser weiß, was richtig für Dich ist.
Sondern weil ein Blick von außen manchmal sichtbar macht, woran wir selbst schon viel zu lange vorbeischauen.
Nur Du und Dein Thema.
Vielleicht möchtest Du wissen, wie Du auf andere wirkst. Vielleicht möchtest Du klarer auftreten, sicherer kommunizieren oder Deinen eigenen Weg finden.
Vielleicht stehst Du vor einer Entscheidung oder Veränderung. Oder Du bist einfach neugierig darauf, Dich selbst einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Wir nehmen uns Zeit, hinzuschauen. Auf das, was Du sagst. Auf das, was Du zeigst. Und auf das, was vielleicht noch dahinterliegt.
Ohne starres Programm und ohne vorgefertigte Antworten.
Denn mein Ziel ist nicht, aus Dir einen anderen Menschen zu machen.
Sondern Dir zu zeigen, was längst da ist.
Ich habe früh gelernt, Menschen und Stimmungen sehr genau wahrzunehmen. Erst im Leistungssport. Später auch im Leben.
Ich war Schwimmerin und habe Wasserball gespielt. Leistung, Ehrgeiz und Disziplin gehörten für mich ganz selbstverständlich dazu. Solange ich Teil einer Mannschaft war, fühlte ich mich sicher. Als ich selbst stärker in den Mittelpunkt rückte, beobachtet und bewertet wurde, passierte etwas Merkwürdiges: Statt zu zeigen, was ich konnte, begann ich, mich zurückzunehmen.
Bloß nicht zu sehr auffallen.
Dieses Muster begegnete mir später im Leben wieder. In anderen Situationen. Aus anderen Gründen. Ich wurde sehr gut darin, wahrzunehmen, was um mich herum geschieht. Stimmungen. Spannungen. Veränderungen. Und ich habe sehr intensiv beobachtet, was die Mimik, Gestik und Körpersprache meines Gegenübers zu bedeuteten hat.
Ich spürte oft sehr schnell, was andere brauchen – manchmal schneller als das, was ich selbst brauche.
Lange habe ich diese Fähigkeit vor allem dazu benutzt, mich anzupassen. Mich zurückzunehmen. Situationen auszuhalten.
Heute nutze ich sie anders.
Ich schaue hin. Ich höre zu. Ich frage nach.
Und ich spreche aus, was ich wahrnehme. Manchmal sehr direkt, aber immer mit Respekt und Wertschätzung.
Nicht, um Dich zu bewerten oder Dir zu sagen, was mit Dir nicht stimmt. Ich glaube nicht daran, dass Menschen repariert werden müssen. Und ich glaube auch nicht, dass ich die besseren Antworten für Dich habe.
Die Antworten müssen Deine sein.
Ich kann Dir aber helfen, sie zu entdecken. Mit meiner Wahrnehmung, meiner Erfahrung und manchmal auch mit einer Frage, die ein bisschen unbequem ist. Und ziemlich oft mit Humor. Denn auch wenn wir über Dinge sprechen, die wichtig sind, muss es nicht permanent schwer sein. Ich möchte, dass Du Dich bei mir sicher genug fühlst, um ehrlich hinzuschauen.
Auch auf das, was Du vielleicht lieber übersehen würdest.
WIE ANDERE DIE ARBEIT MIT MIR ERLEBEN.
Schahnee
Ich sehe jetzt meinen Weg, weiß was ich kann und will. Lange war mir dies nicht bewusst. Ich habe nur reagiert, nicht agiert.


